Einlagensicherung beim Festgeld

Die Einlagensicherung hat durch die Finanzkrise eine sehr große Bedeutung erlangt. Durch diese wird gewährleistet, dass Anleger ihr Kapital bis zu einer bestimmten Summe auf speziellen Konten auch dann zurück bekommen, wenn die kontoführende Bank zahlungsunfähig sein sollte (Insolvenz).

Festgeld ist sicherer als ein Sparschwein

Dabei erstreckt sich die Einlagensicherung auf vier Kontoarten, nämlich auf Sichteinlagen (Girokonto), auf Spareinlagen, auf Festgelder und Tagesgelder. Man unterscheidet im Zusammenhang mit der Einlagensicherung die gesetzliche von der privaten Einlagensicherung und zudem besitzen auch die verschiedenen Staaten unterschiedliche Systeme und abgesicherte Anlagesummen in diesem Bereich.

Gesetzliche Einlagensicherung

Die gesetzliche Einlagensicherung gilt derzeit für alle Staaten, die sich in der Europäischen Währungsunion befinden, demnach auch für Deutschland. Aktuell besagt die gesetzliche Einlagensicherung, dass alle Kundeneinlagen auf den bereits genannten Kontoarten bis zu einem Betrag von 50.000 Euro im Insolvenzfall der Bank geschützt sind. Es gibt keine Eigenbeteiligung des Kunden mehr wie noch vor wenigen Jahren, sondern der Anleger erhält die angelegte Summe bis zu 50.000 Euro zu 100 Prozent zurück, und zwar spätestens 30 Tage nach Beantragung der “Erstattung”. Ab dem 1. Januar 2011 wird die gesetzliche Einlagensicherung für alle Banken innerhalb der EU auf bis zu 100.000 Euro je Kunde erhöht.

Freiwillige Einlagensicherung

Neben der gesetzlichen Einlagensicherung unterliegen fast alle Banken im Inland zusätzlich noch einer freiwilligen Einlagensicherung in Form des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken. In Bezug auf die Höhe geht diese freiwillige Absicherung der Kundeneinlagen weit über die gesetzliche Einlagensicherung hinaus. So haftet der Fonds jeweils mit einer Summe von 30 Prozent des haftenden Eigenkapitals der im Insolvenzfall betroffenen Bank, natürlich pro Kunde. Bei einem durchschnittlichen Eigenkapital der größeren Banken von über 100 Millionen Euro bedeutet dass, dass bei jedem Kunden die Einlage bis durchschnittlich 30 Millionen Euro geschützt ist. Bei Kunden der Sparkassen und Volksbanken garantiert der jeweilige Einlagensicherungs- und Stützungsfonds eine summenmäßig unbegrenzte Absicherung.

Ausländische Einlagensicherung

Die Einlagensicherung im Ausland ist in den jeweiligen Ländern und Systemen unterschiedlich. Wie oben beschrieben, gilt die gesetzliche Einlagensicherung bis 50.000 Euro für alle Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. In manchen dieser Staaten gibt es eine weiter reichende Einlagensicherung, wie zum Beispiel in Frankreich (bis zu 70.000 Euro je Kunde) oder in Luxemburg (bis zu 100.000 Euro je Kunde). Im Nachbarland Dänemark hingegen beträgt die Einlagensicherung umgerechnet rund 40.000 Euro. In einem weiteren Nachbarland, den Niederlanden, gab es bisher eine Sonderregelung, im Rahmen derer die Einlagensicherung schon jetzt für Anlagesummen bis zu 100.000 Euro galt. Diese Sonderregelung wurde bis zum 31.12.2010 verlängert. Somit besteht für Geldanlagen in den Niederlanden auf den bekannten Produkten derzeit ein Schutz von bis zu 100.000 Euro je Kunde.

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